HVG spielt glanzvolles Konzert

Für Musikpatenschaft Urkunde erhalten

 

(fu) -Ein glanzvolles Konzert hat der Harmonikaverein Großbottwar (HVG) im Bürgerhaus gespielt. Mit der für Harmonikamusik umgeschriebenen Ouvertüre aus Smetanas „Die verkaufte Braut" gab es sogar eine Uraufführung zu hören.

 

Neben dem Konzert und der Uraufführung erlebten die zahlreichen Zuhörer einen weiteren Höhepunkt: So wurde die Musikpatenschaft, die zwischen der Grund- und Hauptschule mit Werkrealschule Großbottwar und dem HVG besteht, mit der Verleihung einer Urkunde besiegelt.

 

Schon im zweiten Schuljahr werden an der Schule 18 Jungen und Mädchen im Harmonikaspielen unterrichtet. Davon profitieren Schule, Schüler, Eltern und der Verein –wenn es dem HVG auch seine Vereinskasse völlig leerte: Immerhin mußte er 50 Harmonikas anschaffen.

 

Seit dem laufenden Schuljahr befinden sich aus der Oberstenfelder Grund- und Hauptschule weitere 32 Schüler in der Obhut des HVG und werden von Mitgliedern des HVG angeleitet. Als erstem Verein im Bezirk Stuttgart-Ludwigsburg des Deutschen Harmonika-Verbandes (DHV) überreichte DHV-Bezirksvorsitzender Heinz Baitinger (Waiblingen) dem Schulleiter Johannes Fezer und dem HGV-Vereinsvorsitzenden Siegfried Groß eine Urkunde, mit der die Musikpatenschaft zwischen Schule und Verein auf Dauer besiegelt wurde.

 

Was aus einer solchen Musikpatenschaft einmal werden kann, das zeigte dann das her vorragende Konzert der vier Orchester des HVG, das die "HVG- Youngsters" eröffneten.

 

Dies waren nicht etwa die Jüngsten im Verein, sondern die besten Jungen im Ersten HVG-Orchester, die wegen ihres überdurchschnittlichen Könnens zu einer Gruppe zusammenfanden. Dem Publikum gefiel neben einem Stück - von Beckerath ein Rondo des Franz Reinl nach einer badisch-pfälzischen Volksweise.

 

Im rund 20-köpfigen Schülerorchester präsentierte sich unter Leitung von Karin Groß - der viel versprechende HVG- Nachwuchs. Oleg Grötzinger konnte mit den über 20 Mitwirkenden im Jugendorchester beweisen, dass auch Klassiker wie Händels "Adagio" oder Brahms' "Ungarischer Tanz Nr. 6" ausgezeichnet mit der Harmonika zu spielen sind.

 

Konzertante Musik brachte dann Dirigent Günther Stoll mit seinem Ersten Orchester. Lang anhaltender Beifall der Zuhörer war Anerkennung für ein ausgezeichnetes Konzert.

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Veröffentlichung

Di, 26. April 2005

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