Grandioses HVG-Konzert „Musik ist Trumpf“ im Bürgerhaus in Oberstenfeld
Am Samstag, den 20.12.2008 hatte der HVG zu seinem großen Unterhaltungskonzert „Musik ist Trumpf“ in das Bürgerhaus in Oberstenfeld eingeladen. Die über 100 aktiven Musiker in den fünf HVG-Orchestern sowie die Kinder der Anfängergruppe hatten mit ihren Dirigenten ein abwechslungsreiches und unterhaltsames Konzert auf hohem Niveau vorbereitet. Zahlreichen Gäste im voll besetzten Saal des Bürgerhauses waren wieder einmal von der Vielfalt und Qualität der Akkordeonmusik überrascht und begeistert.
Bevor es musikalisch in den Abend ging hatte der 1. Vorsitzend Siegfried Groß noch die erfreuliche Aufgabe die offizielle Urkunde des Kultusministeriums Baden-Württemberg über die „Kooperation Schule und Verein“ zwischen dem HVG und der Kleinbottwarer „Schule an der Bottwar“ an die Rektorin Renate Väth überreichen zu dürfen. Seit gut einem Jahr engagiert sich der HVG neben den Grundschulen in Großbottwar und Oberstenfeld auch in Kleinbottwar bei der musikalischen Jugendausbildung im Rahmen einer Akkordeon AG.
Das Jugendorchester unter der Leitung ihres Dirigenten Eugen Sokolkov eröffnete danach musikalisch den Abend mit Hits von Frank Sinatra. Von „Strangers in the Night“ über „Something stupid“ bis „The Lady is a Tramp“ trug das Orchester die großen Hits von Frank Sinatra gekonnt vor.
Danach hatten die „Akkordeon-Racker“ ihren großen Auftritt. Die „Racker“ sind Kindern die erst seit kurzem mit dem musizieren auf dem Akkordeon begonnen haben und sich nur für diesen Auftritt zu einem Orchester unter der Leitung von Susanne Winkler zusammengefunden haben. Umso überraschender war das hervorragende Zusammenspiel der Kinder die mit drei Stücken über Hamster, schlaue Schweinchen und eine Katze namens Minka das Publikum begeisterten.
Auch die Kinder der Tastenbande, ebenfalls unter der Leitung von Susanne Winkler, konnten das Publikum mit dem Evergreen „Red Roses for a blue Lady“ von ihrem Können überzeugen. „Voll cool“ fand das Publikum auch das gleichnamige Stück der Tastenbande und unter stürmischem Beifall verließen die Kinder stolz die Bühne.
Im fliegenden Wechsel nahmen dann das Schülerorchester unter der Leitung von Karin Groß auf der Bühne platz. Mit dem Stück „Open Air“ von Hans-Günther Kölz, bestehend aus einem Ragtime, einem Rockblues, einem Song und einer Fiesta, erhielt das Publikum einen Einblick ein die abwechslungsreiche Akkordeonliteratur die vom Schülerorchester gekonnt vorgetragen wurde.
Dass es auch ohne Dirigent geht bewiesen die fünf HVG-Youngsters. Mit den Stücken „Perfidie“ und „Sierra Morena“ bekam das Publikum großartig Musik in kleiner Besetzung zu gehör.
Danach wurde es wieder voller auf der Bühne. Die Spieler des Freizeitorchesters hatten die Hits der Comedian Harmonists vorbereitet. Stilecht mit Frack und Zylinder trat ihr Dirigent Eugen Sokolkov vor das Orchester und zu den allseits bekannten Melodien „Mein kleiner grüner Kaktus“, „Ein Freund, ein guter Freund“ und „Veronika, der Lenz ist da“ klatschte das Publikum begeistert mit.
Nach einer kurzen Pause, in der die Gäste ihr Glück bei der großen HVG-Tombola herausforderten, betraten die Spieler des 1.Orchester die Bühne. Günther Stoll, der bereits im ersten Teil die Moderation durch den Abend übernommen hatte, trat nun an das Dirigentenpult und das 1.Orchester eröffnete mit der flotten „Samba de los Fingeros“ den zweiten Teil des Abends. Bei „Back to the Sixties“ erkannten viele Gäste die großen Hits der 60er und ließen sich gerne zum mitklatschen und mitsingen animieren.
Spannend wurde es danach bei dem Stück „Caribbean Fantasy“. Das Orchester verwandelte sich in ein „Piratenbande“ und zog das Publikum mit der Musik aus dem Film „Fluch der Karibik“ in seinen Bann. Von der Karibik ging es dann weiter nach New York. Rasend und hektisch musizierte das 1. Orchester mit dem „New York Tango“ eine Taxifahrt durch die Weltmetropole. Zum Abschluss des Abends präsentierte das 1.Orchester Hits von Udo Jürgens. Alle bekannten Lieder waren in einem grandiosen Medley zusammengefasst und das Publikum lies sich gerne zum mitsingen der Hits „Mit 66 Jahren“ und „Aber bitte mit Sahne“ hinreisen.
Unter lang anhaltendem und begeisterndem Beifall traten danach alle Mitwirkenden nochmals an die Bühne und genossen sichtlich den tosenden Applaus des Publikums.
Ohne Zugabe konnte ein solcher Abend natürlich nicht enden. Mit dem bekannten „Root Beer Rag“ von Billy Joel, in atemberaubender Geschwindigkeit gespielt, verabschiedeten sich das 1.Orchester und alle Spieler von ihrem Publikum.
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