Konzerterlebnis im vollbesetzten Bürgerhaus

Harmonika-Verein begeistert die Zuhörer

 

VON WERNER FUCHS 

Oberstenfeld Die vier Orchester und eine weitere Spielgruppe des Harmonika-Vereins Großbottwar- Oberstenfeld (HVG) stellten bei einem Konzert ihre Möglichkeiten unter Beweis. Klassische konzertante Musikvorträge auf hohem Niveau zeugten von jahrelangen gleichbleibenden guten Leistungen der Orchestermitglieder. So auch im vollbesetzten Saal des Oberstenfelder Bürgerhauses.

 

Der Verein überraschte mit dem Soloauftritt des Musiklehrers Eugen Sokolkov und der Erstaufführung eines in Harmonikamusik übertragenes Orchesterstück, das ursprünglich für eine Blasmusikkapelle komponiert war.

 

Erinnerung Den Auftakt machten allerdings die HVG-Youngsters, eine Spielgruppe junger Damen und eines Jungen, die vor ihrem Einzug in das Erste HVG-Orchester stehen. Sie waren mit einem Stück zu hören, das melodisch Landschaftsbilder aus den USA beschreibt. Komponiert hatte das Werk der an der Musikschule in Trossingen arbeitende Lehrer Brent McCall als Erinnerung an seine Heimat. Wie immer besorgte Günther Stoll wortgewandt und informativ die Ansage der einzelnen Stücke.

 

Die Musiklehrerin Susanne Winkler zeigte mit ihrer "Tastenbande", dass auch dem Nachwuchs künftiger Orchestermitglieder das Spielen in einer größeren Gruppe Spaß macht Eine Sonderklasse war der Soloauftritt von Eugen Sokolkov, dem Musiklehrer und Leiter des Jugendorchesters, welcher zwei Prüfungsstücke seines bevorstehenden künstlerischen Abschlusses an einer Schweizer Musikschule vorspielte. Sokolkovs Hände flogen geradezu mit unglaublicher Schnelligkeit über die Knöpfe seines Instruments einer "Bajan" aus Osteuropa. Das dann nachfolgende Schülerorchester, das unter Leitung von Karin Groß mit zwei Stücken aufspielte, führte die Zuhörer wie das Jugendorchester wieder zur Harmonika-Orchestermusik.

 

Hervorragend Nach einer Pause spielte Günther Stoll mit seinem Ersten Orchester hervorragend klassische Stücke, angefangen mit "Italienische Villanesken" des meistgespielten Akkordeonkomponisten Adolf Götz. Knapp hundert Mitwirkende hatten einen exzellenten Konzertabend gestaltet.

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Veröffentlichung

Di, 20. April 2010

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