Neuer Name für Harmonika-Verein

Künftig soll auch Oberstenfeld mit aufgeführt werden - Mitglieder beschließen 2008

 

GROSSBOTTWAR Der Harmonika-Verein Großbottwar, abgekürzt HVG wird auch in Zukunft HVG heißen. Nur ausgeschrieben wird es dann Harmonika-Verein Großbottwar-Oberstenfeld heißen. Mit dieser Umbenennung will sich der Verein auch in den kommenden Jahren ausreichend Mitglieder sichern.

 

VON ANDREA NiCHT-RoTH

 

Beschlossen werden soll der neue Name bei der Hauptversammlung im kommenden Jahr. Den Gemeinderat hat HVG-Vorsitzender Siegfried Groß am Mittwochabend über die geplante Umbenennung informiert.

 

Die Namensänderung wird es dem HVG ermöglichen, in Oberstenfeld ebenfalls als örtlicher Verein anerkannt zu werden - denn das hat einige Vorteile auch finanzieller Art. Zum Beispiel bei der Benutzung des Bürgerhauses, in dem der Verein am Jahresende regelmäßig ein großes Konzert gibt.

 

Ein Drittel aus dem Nachbarort


Der HVG bleibt der HVG, auch wenn sich künftig die Oberstenfelder im Namen wieder finden.

 

Außerdem, so Groß, trage der HVG nur der Tatsache Rechnung, dass schon jetzt rund ein Drittel der über hundert aktiven Mitglieder aus Oberstenfeld stammt. Außerdem sichere sich der Verein damit einen langfristigen Zugang zu den Kindern und Jugendlichen in Oberstenfeld - eine strategische Maßnahme für die Zukunftssicherung des Vereins. Seit einiger Zeit arbeitet der HVG mit Großbottwarer Schulen und der Lichtenbergschule in Oberstenfeld zusammen.

 

Nur so sei es möglich, die bisherige Qualität auch in der Jugendarbeit zu erhalten. Der Nachwuchs aus Großbottwar reiche da nicht aus, der demografische Wandel mache sich auch hier bemerkbar.

 

Der Sitz des Vereins wird auch weiterhin in Großbottwar sein, versicherte Groß vor dem Ge meinderat. "Großbottwar ist die Stadt wo wir herkommen und wo wir bleiben", sagte er.

 

"Großartiges Aushängeschild"

 

Diesen Lokalpatriotismus begrüßte auch Bürgermeister Rainer Gerhäusser, denn der HVG sei nämlich ein "ganz großartiges Aushängeschild für die Stadt". Zu entscheiden hatte der Gemeinderat in dieser Sache natürlich nichts. Der Verein hatte sich nur deshalb im Vorfeld an den Bürgermeister und dann auch an den Gemeinderat gewandt, "um Sie nicht vor vollendete Tatsachen zu stellen", sagte Groß. Vielmehr gehe es dem Verein um Transparenz.

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Veröffentlichung

Do, 28. Juni 2007

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