Handharmonika-Verein kennt keine Nachwuchssorgen

Abwechslungsreiches Konzert in der Weihnachtszeit

 

"Musik ist Trumpf" lautete das Motto in der voll besetzten Stadthalle. Der Harmonikaverein veranstaltete sein Konzert in der Weihnachtszeit schon zum 13. Mal. Die Leitung hatte wieder Günther Stoll. 

Und wieder war es ein vielseitiges und ansprechendes Programm der vier Orchester sowie einer Anfängergruppe und den "HVG-Youngsters" einer Gruppe des Jugendorchesters. HVG-Vorsitzender Siegfried Groß konnte bei seiner Begrüßung von erfolgreicher Ausbildungsarbeit mit Kindern und Jugendlichen berichten und als jüngstes Projekt eine "Akkordeon AG" an der Grund- und Hauptschule Großbottwar mit 12 Teilnehmern melden. Günther Stoll, der als unterhaltsamer Plauderer das Programm moderierte, warb für den 270 Mitglieder zählenden HVG um neue Förderer. Für sie war eigens ein Werbestand mit Preisen aufgestellt und spontan traten auch verschiedene Zuhörer als neue Mitglieder dem Verein bei. 

Musikalisch "Über den Wolken“ 

Das Programm eröffneten die "HVG-Youngsters", musikalisch flogen aus der spanischen "Sierra Morena" mit Reinhard Mey "Über den Wolken" zu den Marionetten "Puppet on a string" auf die britische Insel. Unbekümmert und voller Stolz präsentierte sich das Dutzend Anfänger mit Kinderliedern, dazu sangen derer vier "Hänschen Klein" und "Hänsel und Gretel" und das Puplikum sang und summte mit. Cool, doch mit Temperament zeigte das über 20 Mitglieder zählende Schülerorchester unter der Leitung von Karin Groß sein Können. Moderne Harmonikamusik hält auch Jugendliche bei der Stange. Deshalb fehlte beim Jugendorchester unter der Leitung von Oleg Grötzinger auch nicht Musik von "Modern Talking" und zwei weiteren poppigen Musikstücken. 

Mit schönen Melodien begeistert 

Dieses Jahr war auch wieder das Freizeitorchester, ebenfalls von Oleg Grötzinger geleitet, zu hören. Die 12 Spielerinnen und Spieler holten noch ganz viel Schwung aus dem Kasten und begeisterten mit schönen Melodien von Kurt und Helmut Herold. Den Trumpf in der Harmonikamusik zog dann Günther Stoll mit seinem rund 30 Spielerinnen und Spieler zählendem ersten HVG-Orchester aus dem Ärmel, das nach "Eloise" von Paul Ryan mit flotten italienischen Pop-Hits der 60er Jahre zu hören war. 

Alle Register gezogen 

Nach "Gilbert O’Sullivan in Concert" trumpfte Stoll mit der "Bohemian Rhapsody" von Fredy Mercury mächtig auf, alle Register ziehend mit Orchesterorgel (Keyboard) und E-Gitarre. Auch der Schlagzeug spielende Pauker heizte im Solo dem Puplikum so ein, daß es am Ende brausenden Beifall mit Pfiffen und Rufen gab, dem dann noch das rasante "Take Five" folgte und als Zugabe wiederholt werden musste.

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Veröffentlichung

Mi, 24. Dezember 2003

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