Akkordeon trifft Klassik

250 Zuhörer beim Konzert des Harmonikavereins Großbottwar-Oberstenfeld im Bürgerhaus

 

Von Wolfgang Seybold

 

OBERSTENFELD Die Orchester des Harmonikavereins Großbottwar-Oberstenfeld (HVG) gestalteten ein stimmungsvolles Konzert im Bürgerhaus Oberstenfeld. "Akkordeon trifft Klassik" stand über einem Musikabend, den die rund 250 Gäste im gut besuchten Saal mit viel Beifall belohnten. "Wenn das Akkordeon als eines der jüngsten Instrumente mit den Klassikern der Musik zusammentrifft, dann entsteht Spannung"; versprach Günther Stoll dem Publikum. Der musikalische Leiter des Harmonikavereins führte mit interessanten Hintergrundinformationen und Fachwissen durch den Abend.

 

Youngsters Mit einer beachtenswerten Premiere begann das Programm. Unter dem Namen Youngsters traten zum ersten Mal fünf junge Musiker in der Öffentlichkeit auf. Rebecca Feix, Julia Fink, Robin Pantle, Thea Reiche und Carina Ungerer befinden sich auf dem Sprung in das Erste Orchester. Mit dem Vortrag von "Drei Epigrammen" und der "Ouverture viennoise" bewies das Quintett seine musikalische und spielerische Qualität. Der anhaltende Applaus der Konzertbesucher motivierte zum weiteren Üben.

 

Dass der rührige Harmonikaverein über eine breit angelegte und gut geführte Jugendarbeit verfügt, zeigten die Auftritte der drei Nachwuchsformationen. Unter der Leitung von Susanne Winkler gewannen die jüngsten Akkordeonspieler der Tastenbande mit einem "Zwergenkonzert" und einem kindgerechten "Klassik-Cocktail" die Sympathien und den Beifall der Zuhörer.

 

Gut in Form zeigte sich auch das Schülerorchester. Mit dem Titel "Játék", auf Deutsch "Spiel", ließen die jungen Musiker mit Karin Groß am Pult hören, dass sie ihre Instrumente gut beherrschen. Eugen Sokolkov dirigierte das stattliche Jugendorchester. Präludium und Fuge C-Dur von Johann Sebastian Bach waren für das Ensemble eine Herausforderung, die gut bewältigt wurde. Die "Ouverture classique" (Jörg Draeger) ließ das Publikum hören, dass Klassik gut zum Akkordeon passt.

 

Virtuosität Als Höhepunkt des Konzertabends in Oberstenfeld hörten die Gäste das Concerto für Oboe und Orchester von Domenico Cimarosa. Dabei bestach die Oboen-Solistin Barbara Körber mit ihrer Virtuosität und dem harmonischen Zusammenspiel mit dem Ersten Orchester. Unter der Leitung von Günther Stoll gelang das Concerto in vier Sätzen zu einem ausdrucksstarken Vortrag von Solistin und Orchester. Belohnt mit einem überwältigenden Applaus der Zuhörer.

 

Seine großen konzertanten Qualitäten bewies das Erste Orchester auch mit dem Vortrag der "Ungarischen Tänze" (Johannes Brahms) und der "St. Paul's Suite" (Gustav Holst). Als letzten Programmpunkt freuten sich dann die Besucher über die Ouvertüre zur Mozart-Oper "Zauberflöte".

Fotoserien

Konzert "Akkordeon trifft Klassik" (SA, 28. April 2012)

im Bürgerhaus in Oberstenfeld

Bilder vom Konzert "Akkordeon trifft Klassik" im Bürgerhaus in Oberstenfeld am 28. April

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Veröffentlichung

Do, 03. Mai 2012

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