Können unter Beweis gestellt
Oberstenfeld Beim Konzert "Musik ist Trumpf" haben die Musiker die Zuhörer im Bürgerhaus begeistert. Es gab reichlich Applaus.
Von Werner Fuchs
Wieder aufs Neue ist es dem Harmonikaverein Großbottwar-Oberstenfeld (HVG) gelungen, zahlreiche Zuhörer mit seinem großen Unterhaltungskonzert "Musik ist Trumpf" zu begeistern. Es waren nicht allein die Familienangehörigen der Spieler und Spielerinnen im großen Saal des Bürgerhauses in Oberstenfeld anwesend, sondern auch zahlreiche Zuhörer aus dem Bottwartal und seiner Umgebung. Sie alle belohnten die musikalische Leistungen der vier Orchester und der drei Jugendgruppen mit reichem Beifall.
Nach einer Begrüßung durch den Vereinsvorsitzenden Dr. Wolfgang Matt, der die erfolgreiche Zusammenarbeit der Akkordeon lernenden Schüler mit den Schulen lobte, eröffneten die "Youngsters", eine sechsköpfige Nachwuchsgruppe für das erste HVG-Orchester, mit drei hervorragend - und ohne einen Dirigenten - aufgespielten Musikstücken den musikalischen Unterhaltungsabend. Neben den Stücken "Go West" und "California Dream" begeistere besonders der Paso Doble "Sierra Morena" des Schweizers Renato Bui.
Dass der HVG sich keine Sorgen um Nachwuchs machen muss, zeigten die zwei Spielergruppen ,"Akkordeon-Racker" mit 15 Kindern unter einem Alter von zehn Jahren und die zehn Buben und Mädchen von der "Tastenbande", die auch nicht viel älter sind. Sie spielten unter der Leitung von Susanne Winkler nacheinander unbekümmert vor. Auch das unter Leitung von Karin Groß aufspielende Schülerorchester bewies mit dem "Dreaming Cowboy" und einem Weihnachtsliederpotpourri besinnlicher und heiterer Lieder seinen guten Weg in der Harmonikamusik.
Eugen Sokolkov dirigierte das 20 Mitglieder zählende Jugendorchester, das mit Melodien des schwarzen US-Soulmusikers Stevie Wonder und des schottischen Komponisten Steve McMillan sowie Walter Schneiders "Rock'n'Roll Forever" sein hervorragendes Können zeigte und wie zu hören war, sich im Frühjahr in Innsbruck einem internationalen Harmonikawettbewerb stellen wird. Dass die 15 Spielerinnen und Spieler des "Freizeitorchesters" noch lange nicht zum alten Eisen zählen, zeigte Eugen Sokolkov mit der schwierigen Blasorchesterkomposition "The new Village" des Holländers Klees Vlak und einem feurig gespielten Tango.
Höhepunkte nach einer Pause waren das 30 Spielerinnen und Spieler zählende erste Orchester, das mit sechs Musikstücken sein Können unter Beweis stellte. Der langjährige Dirigent Günther Stoll, der den Abend moderierte, präsentierte wie auch die anderen HVG-Orchester lauter neu einstudierte Stücke wie etwa die "Winter Games" von Forster. Der jeweils stürmische Beifall der mehr als 300 Zuhörer zeigte, dass auch die moderne Harmonikamusik gut angekommen ist.
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Musik ist Trumpf (SA, 15. Dezember 2012)
im Bürgerhaus in Oberstenfeld
Bilder von Musik ist Trumpf im Bürgerhaus in Oberstenfeld am 15. Dezember




















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