Achtbares Ergebnis beim Wertungsspiel in Pfungstadt
Am 24. Mai nahm unser Jugendorchester beim 2. Deutschen Akkordeon Jugendorchester-Wettbewerb in Pfungstadt teil. Das Orchester unter der Leitung von Eugen Sokolkov stellte sich in der Kategorie „Jugendorchester Mittelstufe“ den Juroren. Wie es den Spielerinnen und Spielern erging, erfahren Sie im Bericht von Robin Pantle.
Nachdem wir, das Jugendorchester des HVG, letztes Jahr erfolgreich sowohl am Waldbronner Wertungsspiel als auch am Internationalen Wertungsspiel in Innsbruck teilnahmen, hatten wir dieses Jahr das 2. Deutsche Jugendorchester Wertungsspiel in Pfungstadt im Visier.
Zwei Wochen nach unserem Kirchenkonzert in der Martinskirche ging es los. Am 24. Mai morgens um 10 Uhr trafen wir uns an der Realschule Großbottwar, wo wir normal auch proben. Einigen sah man doch an, dass die Nacht bei ihnen etwas kürzer war. Doch dies verging schon recht schnell und so machten wir uns auf den Weg. Dank eines kleinen Busses, den wir vom Autohaus Reiche leihen konnten, brauchten wir nur noch ein Elternteil zusätzlich, das uns hin fuhr.
Nach ca. 1,5 Stunden hatten wir dann die 120 km geschafft. Nun mussten wir uns auf dem doch recht großen Areal erst einmal zurechtfinden. Als wir dies geschafft hatten und uns alle zusammen gefunden haben, stellten wir fest, dass wir doch noch über eine Stunde Zeit hatten. Zum Glück fand am gleichen Tag noch ein Ensemble-Wettbewerb auf dem Schulgelände statt und so konnten wir zwei Ensembles zuhören, die auf einem sehr hohen Niveau spielten.
Nun ging es so langsam los. Nach einer kurzen Stärkung in der Mensa der Schule, konnten wir um kurz nach eins in den Einspielraum. Nach einer kurzen Probe, welche im Sinne unseres Dirigenten Eugen Sokolkov gut verlief, waren wir schon dran mit dem Vorspielen.

Unser Auftritt war ähnlich gut wie in der Probe. Wir hatten also allen Grund mit unserer Leistung zufrieden zu sein. Nach dem Auftritt konnten wir noch einen Konkurrenten anhören.
Da nun eine längere Pause gewesen wäre, bis die nächsten Orchester gespielt hätten, entschieden wir uns schon heimzufahren, um daheim noch ein wenig das schöne Wetter zu genießen. Nach einer entspannten und doch lustigen Heimfahrt, mit unserem Busfahrer Frank, waren wir dann um ca. 17 Uhr wieder heil daheim angekommen.
Abends bekamen wir dann die Nachricht: 31 Punkte, Prädikat Ausgezeichnet. Damit kann man doch zufrieden sein, wenn man bedenkt, dass die meisten Orchester für solche Wettbewerbe mindestens ein Jahr lang proben und wir nur vier Monate Zeit hatten.
Es ist doch immer wieder toll solche Erfahrungen machen zu dürfen. An dieser Stelle möchte ich mich auch im Namen des Jugendorchesters bei den Leuten bedanken, die uns jedes Mal bei den Wertungsspielen so tatkräftig unterstützen. Das heißt vor allem bei unserem Verein, der das ganze überhaupt ermöglicht, als auch bei unserem Dirigenten Eugen Sokolkov. Man muss schon sagen, wir machen es ihm oft nicht sehr leicht, aber er schafft es doch immer wieder das Orchester zu motivieren und das Beste aus uns rauszuholen. Vielen Dank dafür!
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